Verein für Körperkultur 1901 e.V.

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Halle 04/05

Faustball 2.BL Ost Herren: Schlecht gespielt & doch gewonnen!

Nach dem Erreichen der Herbstmeisterschaft fand unser letzter Spieltag des Jahres in Kronshagen (Kiel) statt. Im 2. Durchgang des Tages erwartete uns als erstes der abstiegsgefährdete TSV Gnutz. Wir begannen behäbig und lustlos, was zu vielen vermeidbaren Fehlern führte. Der TSV Gnutz zeigte von Anfang an eine sehr kämpferische Haltung, die normalerweise uns auszeichnet. Dementsprechend war die Stimmung schlecht und die Mannschaft aus Gnutz mit 8:9 in Führung gegangen. Doch langsam war die Müdigkeit und Steifheit der langen Anfahrt aus den Knochen. Wir spielten immer noch sehr ungeordnet und hektisch, aber wenigstens erfolgreich, so dass es plötzlich 19:9 für uns stand. Leider brauchten wir aufgrund leichtfertiger Fehler im Angriff bis zum 20:13 Satzsieg unnötig viel Zeit. Der zweite Satz blieb zerfahren und wir spielten wenig souverän. Dank unseres zweiten Angreifers, konnten wir jedoch auch aus der Bedrängnis zu punkten gelangen und den Satz insgesamt kontrollieren. Der Gegner aus Gnutz sah jedoch weiterhin Chancen uns zu ärgern und kämpfte um jeden Ball. Nachdem jedoch auch die Stimmung in der Mannschaft langsam besser wurde, konnte der Satz mit 20:15 gewonnen werden.

Nach diesem Spiel war klar, dass nur eine Leistungssteigerung einen Sieg gegen Kronshagen im zweiten Spiel bringen konnte. Die Einstellung stimmte zwar jetzt von vornherein, doch die Ruhe und Souveränität im Aufbau fehlte noch immer. Durch gute Angaben des Kronshagener Angreifers gerieten wir von vornherein unter Druck und in Rückstand. Trotz teilweise verzweifelter Gegenwehr von uns nutzten die Kronshagener die Stimmung in eigener Halle und bauten die Führung bis auf 17:13 aus. Nach einer zwischenzeitlichen Umstellung in der Hintermannschaft zeigten wir jedoch endlich unsere berüchtigte Kämpfernatur und begannen auch wieder aus dem Zweitschlag zu punkten. Nach 15:18 Rückstand gewannen wir doch noch mit 20:18 einen heiß umkämpften Satz. Nach dem Seitenwechsel hatten wir nun wesentlich mehr Auslauf in der "Lieblingsecke" des Kronshagener Schlagmanns. Folgerichtig war der Druck aus der generischen Angabe weitaus geringer. Trotz wiederholter Schlampigkeiten und unnötiger Fehler stellte sich langsam etwas Sicherheit ein. Die Kronshagener nach dem ersten Satz etwas demotiviert lebten jetzt in erster Linie von unseren Fehlern. Letztendlich hatte der Krampf beim Stande von 20:14 ein Ende.

Insgesamt zeigte der Spieltag wie sehr uns der weiterhin verletzte Lukas fehlt, wenn es mal nicht läuft.
Jetzt heißt es erstmal ausruhen und die Weihnachtspause genießen, bevor wir mit neuer Kraft am 15.01.2005 in Schwerin (hoffentlich dann mit Lukas) wieder den Aufstieg ins Visier nehmen.

Tim

Link/ Download: www.faustball-liga.de

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